Forschungsschwerpunkte und -interessen

Empirische Sprachwissenschaft, insbesondere die Erforschung von sprachlich-kultureller Musterhaftigkeit auf Wort-, Wortgruppen, Text- und Diskursebene.

Vergleichende Sprachwissenschaft (intra- und interlingual) im Sprachsystem, Sprachgebrauch und in der Sprachkompetenz in allen Bereichen der Sprachbeschreibung inkl. Grammatik, Wortbildung und Wortschatz.

Stereotypenforschung mit Schwerpunkt in der Entwicklung von Theorien und Methoden zur Erfassung und Beschreibung von Stereotypen. Wichtige Schwerpunkte sind:

  • Beschreibung der Manifestation von Stereotypen im Sprachgebrauch.
  • Erfassung von stereotypen Mustern und ihren Wirkungsweisen in der Sprach- und Kulturkompetenz der Sprecher.
  • Die Erforschung dessen, wie Musterhaftigkeit anhand von stereotypen Denk- und Kategorisierungsmustern sowie sprachlichen und nichtsprachlichen Handlungsmustern an der Schnittstelle zwischen Sprache und Kultur verankert ist.
  • Phraseologie in all ihren Facetten als eine interdisziplinäre Forschungsrichtung, die sich mit allen Bereichen der Sprache und Kultur beschäftigt:
  • Phraseodidaktik für Deutsch als Fremdsprache aus linguistischer Sicht.
  • Erforschung der mentalen Verarbeitung von polylexemen Wortschatzeinheiten (Wortbildungen und Phrasemen) und Beschreibung der Eigenschaften der phraseologischen Kompetenz.
  • Äquivalenz in der Phraseologie: theoretisch-methodische Ansätze, Anwendungsmöglichkeiten und Problembereiche, u.a. aus sprachsystematischer und textlinguistischer Sicht.
  • Phraseologie in Wörterbüchern: Möglichkeiten und Grenzen der Phraseografie und der Lexikografie bei der Erstellung und Benutzung von phraseologischen Wörterbüchern.
  • Phraseologie in Korpora, u.a. Entwicklung von theoretisch-methodischen Ansätzen zur Erfassung und Beschreibung von Phraseologie in Korpora, Frequenz von Phrasemen und die Relevanz korpusbasierter Beschreibungen von Phrasemen für die Phraseodidaktik.

Korpuslinguistik im Hinblick einerseits auf die Erstellung von Korpora und korpusbasierte Ausarbeitung von Frequenzwörterbüchern und andererseits auf die Entwicklung von theoretischen Ansätzen und Methoden der Auswertung von Korpusdaten inkl. Antworten auf die Frage nach ihrer Nutzbarkeit, z.B. in den angewandten sprachwissenschaftlichen Disziplinen.

Textlinguistik und Translatologie in der Tradition der ‘Leipziger Schule’ unter Einbeziehung von sowohl sprachlichen als auch nichtsprachlichen Aspekten des Phänomens Text in Relation z.B. zur Mutter- und Fremdsprachendidaktik sowie zum Übersetzen und Schreiben von Texten.

Lexikografie mit Fokus auf Lernerwörterbücher und die Geschichte der deutsch-isländischen Lexikografie.

Didaktik des Deutschen mit Fokus auf den Wortschatz- und Grammatikunterricht sowie auf das Zusammenspiel von Wortschatz und textbasierter Grammatik im kommunikativen Kontext (CLIL-Ansätze, Deutsch als Fremdsprache).

Interkulturalität und interkulturelle Kompetenzen in der (deutsch-dänischen) Wirtschaftskommunikation und in der (Fremd-)Sprachenausbildung. Entwicklung von forschungsbasierten Unterrichts- und Ratgebermaterialien zur deutsch-dänischen Kommunikation und zur Bewusstmachung von Stereotypen (im SMiK-Projekt) mit dem Ziel, das sprachliche und (inter-)kulturelle Bewusstsein sowie die kommunikativen Kompetenzen der Lernenden zu fördern.

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